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Steckbrief

Die Geschichte vor meiner Zeit

Ural öttelt durch Polen und wird dort irgendwann mal in die äußerst stylische Farbkombination Lila und Gold umlackiert.
Während einer Dienstreise in östenlichen Gefilden erstand die Arbeitskollegin meiner Frau eine Dnepr ohne Papiere.
Die fällige Restauration wurde aus Zeitmangel nie durchgeführt.
Jahre später leiht sich ein Bekannter Teile der Zündung aus, die nie wieder den Weg zurück finden.
Ein Untermieter (offenbar ein Experte) wollte das ganze wieder zum laufen bringen und schraubte sicherheitshalber mal die Zündkerzen raus, damit sich die Kolben schön festsetzen, mehr kann man halt nicht verlangen.

Es wurde also langsam Zeit, dass ich endlich ins Spiel kam

Da das gute Stück die letzten Jahre eh nur unter einem Carport und einem schlechten Stern stand, konnte ich schon bald eine Ural M-63 mein Eigen nennen.
Es kam wie es kommen musste, plötzlich hatte auch ich keine Zeit mehr für die längst fällige Restauration und das Russiche Urgestein stand abermals für mehrere Jahre herum, diesmal aber immerhin in einem trockenen Maschinenschuppen.
Am 02.11.06 stand mir dieser Eisenhafuen dann wieder einmal im Weg rum und ich beschloss die Karre entweder zu restaurieren oder zu verschrotten.
Zu Hause hängt jetzt ein Bild von mir, damit mich weder meine Frau noch unser Hund anfällt wenn ich hin und wieder mal ne Pause einlege.

Endlich ist Sie wieder auf der Strasse

Am 16.07.2007 war es dann endlich soweit, ich hab die erste Hürde in Richtung Strasse hinter mich gebracht, das Vollgutachten.
Einziger Mangel, das originale russische Licht, hat in alle Himmelsrichtungen gestrahlt, nur nicht auf die Strasse.
Ich hab es einfach durch eines von Hella ersetzt und siehe da es wurde Hell(a).
Zur Zulassungsstelle hat es mir an diesem Tag leider nicht mehr gereicht.
Aber am nächsten Tag führte mein erster Weg genau dort hin.
Der freundliche Beamte hat sich anfangs zwar etwas über die nicht vorhandenen Fahrzeug-Papiere gestört, aber nach ein paar beruhigenden Worten aus dem Munde eines vertrauenswürdigen Russenfan (Wer klaut schon so ne Karre) hat er sich´s anders überlegt.
Nach zwei oder drei Diskussion über das Kennzeichen hat es dann doch noch geklappt.

Fazit

Der Tod stand ihr gut, das Kennzeichen auf jeden Fall besser!

Gerald Eberle